"Die Länder, die bei Israel einkauften, scheinen zwei Dinge trennen zu können: Einerseits kritisieren sie den Einsatz in Gaza und seine Folgen, andererseits schätzen sie die technische Qualität der Waffen, die dabei zum Einsatz kommen."

Israels Waffen für die Welt

Y. Feldman über den Gaza-Konflikt als Testgebiet für die israelische Waffenindustrie, die zu den größten ihrer Art weltweit gehört

Ein Schutzraum eines Mehrfamilienhauses in Nahariya und ein Schutzraum in Jerusalem, der an normalen Tagen ein Kunstklassenraum ist. | © Cathleen Falckenhayn

(Source: zeit.de)

Viele Menschen finden Schutz in Synagogen. Hier, in Rehovot, kann während der Wartezeit ein Gottesdienst abgehalten werden. | © Cathleen Falckenhayn

Viele Menschen finden Schutz in Synagogen. Hier, in Rehovot, kann während der Wartezeit ein Gottesdienst abgehalten werden. | © Cathleen Falckenhayn

In Hanita ist der Schutzraum Teil eines Jugendclubs. Nicht nur bei Alarm ist hier ein Treffpunkt für Jugendliche. In Haifa wird ein Schutzraum gleichzeitig als Fitnessstudio genutzt. | © Cathleen Falckenhayn

(Source: zeit.de)

Dieser Schutzraum befindet sich knapp zehn Kilometer nördlich der Gaza-Grenze in Ashkelon.   |  © Cathleen Falckenhayn

Dieser Schutzraum befindet sich knapp zehn Kilometer nördlich der Gaza-Grenze in Ashkelon.  |  © Cathleen Falckenhayn

Auch Kindergärten haben Schutzräume. Ein Bewohner Jerusalems hat den Schutzraum seines Hauses als Schlafzimmer eingerichtet. Ein anderer Schutzraum ist als solcher von außen kaum zu erkennen. © Cathleen Falckenhayn

(Source: zeit.de)

Täglich werden aus dem Gaza-Streifen Raketen Richtung Israel abgefeuert. Die Bewohner der direkten Grenzregionen zu Gaza haben 15 Sekunden, bevor die Raketen einschlagen. Weiter im Landesinneren sind es 45 Sekunden. Aus gutem Grund schreibt das israelische Gesetz seit 1951 vor, dass alle Wohn- und Geschäftsgebäude direkten Zugang zu einem Schutzraum haben müssen. Die Fotografin Cathleen Falckenhayn zeigt eine Reihe solcher Schutzräume. Ihre Werke sind derzeit auch in einer Ausstellung über jüdisches Engagement in der Fotografie in Bielefeld zu sehen.

Täglich werden aus dem Gaza-Streifen Raketen Richtung Israel abgefeuert. Die Bewohner der direkten Grenzregionen zu Gaza haben 15 Sekunden, bevor die Raketen einschlagen. Weiter im Landesinneren sind es 45 Sekunden. Aus gutem Grund schreibt das israelische Gesetz seit 1951 vor, dass alle Wohn- und Geschäftsgebäude direkten Zugang zu einem Schutzraum haben müssen. Die Fotografin Cathleen Falckenhayn zeigt eine Reihe solcher Schutzräume. Ihre Werke sind derzeit auch in einer Ausstellung über jüdisches Engagement in der Fotografie in Bielefeld zu sehen.

"Israels Vorgehen ist verständlich. Das Land hat das Recht, sich selbst zu verteidigen, auch Barack Obama hat das gestern bekräftigt. Trotzdem ist dieser Konflikt hoch brisant – gefährlicher jedenfalls als die Auseinandersetzungen davor. Denn dieses Mal zeichnet sich durch die völlige Abwesenheit an vertrauenswürdigen Akteuren aus. Das gilt für Israel, für die Palästinensergebiete, für die Nachbarstaaten."

— Markus Horeld, Kein Vertrauen in Nahost